Solarpark Stöffin
Ein Projekt der BayWa r.e.
Östlich vom Ortsteil Stöffin und parallel zur Bundesautobahn A24 werden wir einen Solarpark auf einer Gesamtfläche von etwa 105,6 ha errichten. Der Solarpark gliedert sich in zwei Genehmigungsabschnitte. Der westliche Genehmigungsabschnitt liegt im 200 m Korridor entlang der Autobahn und ist nach § 35 BGB privilegiert. Hier wurde für ca. 32 ha im Mai 2024 eine Baugenehmigung erwirkt. Der zweite Genehmigungsabschnitt, der östlich an den ersten anschließt, befindet sich aktuell im Bauleitplanverfahren. Dieser Abschnitt erstreckt sich auf ca. 73,6 ha. Insgesamt wird der Solarpark eine Leistung von etwa 125,8 MWp haben und eine Strommenge von ca. 135,67 GWh im Jahr erzeugen.
Die erzeugte Strommenge des Solarpark Stöffin entspricht dem durchschnittlichen Energieverbrauch von etwa 40.300 durchschnittlichen deutschen Haushalten (Jahresverbrauch ca. 3.365 Kilowattstunden).
In ca. 5 km Luftlinie entfernt ist außerdem ein Umspannwerk zur Netzeinspeisung geplant.
Was ist geplant?

Standort
Das Plangebiet befindet sich im Landkreis Ostprignitz-Ruppin auf dem Gebiet der Fontanestadt Neuruppin, östlich der Ortslage Stöffin und der Autobahn 24. Geplant wird die Anlage auf landwirtschaftlich genutzter Fläche. Sie ist auch umgeben von landwirtschaftlichen Nutzflächen, durchsetzt von Feldsöllen, Baumreihen und geprägt von der nahen Autobahn.
Lage: etwa 1 km östlich des Ortsteils Stöffin
Höhe über NN: ca. 45 m
Fläche wurde bisher intensiv landwirtschaftlich genutzt – EEG & PPA kombinierte Freifläche
Flächenkulisse Stöffin
Technische Daten
Jährlicher Ertrag: ca. 1.078 kWh/kWp
Systemtyp: Metallgestell, Bodenrammung, Südwestausrichtung
Nennleistung: ca. 125,8 MWp (Gesamtfläche von ca. 105ha)
Fläche: ca. 105 ha
Zeitplan
Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt
Im Solarpark Stöffin sind folgende Maßnahmen zur Förderung des Artenschutzes vorgesehen (vorbehaltlich Genehmigung im Rahmen des Bauleitplanverfahrens):
Es sind im Norden, Süden und mittig im Plangebiet Grünflächen mit der Zweckbestimmung „Anlage Grünfläche“ festgesetzt, die als Biotope zur Förderung der Artenvielfalt dienen. Im Norden des Gebiets bleiben zudem die Alleebäume beidseitig des bereits vorhandenen Weges zum Erhalt bestehen. Der Boden ist vor der Initiierung zu lockern.
Selbstverpflichtung zur guten Planung von Solarparks
Mit guter Planung können unsere Solarparks zahlreichen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bieten.
Wir wollen mit unseren Solarparks nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch die Artenvielfalt fördern. Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) und weiteren Unternehmen einen Best Practice-Maßnahmenkatalog für die Planung und Umsetzung von PV-Freilandanlagen entwickelt und veröffentlicht. Darin haben wir uns verpflichtet, die Biodiversität in unseren Solarparks und deren Umgebung zu steigern, indem wir Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere schützen oder neu schaffen.
Eine aktuelle umfangreiche Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft e. V. (bne) bestätigt, dass gut geplante Solaranlagen die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft unterstützen.