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Baustart von 188 MW Wind-Solar-Leuchtturmprojekt in Spanien

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BayWa r.e. setzt neue Maßstäbe mit dem ersten Projekt des führenden Erneuerbare-Energien-Unternehmens in Spanien, bei dem Solar- und Windenergieprojekte miteinander kombiniert werden. Das Projekt umfasst drei Windparks mit einer Gesamtleistung von 135 MW - der bislang größte Windpark-Cluster für BayWa r.e. in Spanien - und zwei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 53 MW.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner CEAR entwickelt, der BayWa r.e. in der Entwicklungsphase des Projekts weiterhin unterstützen wird. Das wegweisende und innovative Projekt gilt als Modell für künftige Vorhaben mit kombiniertem Technologieeinsatz und wird in den Gemeinden Épila, Lumpiaque und Rueda de Jalón in der Nähe von Saragossa in Nordspanien entstehen.

Jeder der drei Windparks wird aus acht Nordex-Windturbinen mit insgesamt 45 MW bestehen – die Gesamtleistung wird damit 135 MW betragen. Die beiden Photovoltaikanlagen verfügen mit 30 MW bzw. 23 MW über eine Gesamtleistung von 53 MW. Zusammen werden die Wind- und Solarparks jährlich rund 475 GWh Grünstrom erzeugen, was dem Jahresverbrauch von mehr als 121.000 spanischen Haushalten entspricht. Die fünf Anlagen erfordern eine Investition von mehr als 280 Millionen Euro. 

BayWa r.e. wird die Projekte auf der gleichen Fläche errichten und mit dem Bau der Windparks beginnen. Dadurch wird weniger Fläche in Anspruch genommen und die Landnutzung optimiert. Außerdem können die Kosten für Projektentwicklung und -ausführung gesenkt und die Finanzierungsbedingungen verbessert werden. Durch die Nutzung derselben Netzinfrastruktur für die Wind- und Solarparks können zusätzlich erhebliche Kosten eingespart werden. Alle fünf Anlagen sollen bis Ende 2025 betriebsbereit und ans Netz angeschlossen sein.

Dieses kombinierte Wind- und Solarprojekt ist ein wichtiger Meilenstein für BayWa r.e., da es eines der ersten seiner Art ist, das in Spanien entwickelt wurde, und gleichzeitig ein komplexes Unterfangen in Bezug auf Projektplanung und -ausführung darstellt.

Daniel Gäfke, Global Director of Projects und Vorstandsmitglied bei BayWa r.e., sagt: „Wir freuen uns sehr, die nächste Phase dieses Leuchtturmprojekts einzuläuten. Mit seiner beeindruckenden Größe und der Kombination aus Wind- und Solarenergieerzeugung ist es für uns wegweisend. Die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist für uns von besonderer Bedeutung, um sicherzustellen, dass sowohl die Bürger vor Ort als auch die Umwelt von den positiven Auswirkungen von Rueda Sur profitieren. Dank des Projekts wird nicht nur die biologische Vielfalt gefördert, sondern auch die Nachhaltigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region.”

Das Projekt entspricht den Anforderungen an den Umweltschutz vor Ort, die entsprechende Genehmigung wurde bereits erteilt. Durch verschiedene Maßnahmen soll die Landschaft aufgewertet und die Artenvielfalt verbessert werden. So wird beispielsweise das innovative Vogelerkennungssystem IdentiFlight eingesetzt werden, das mithilfe künstlicher Intelligenz geschützte Vogelarten erkennt. Künftige Initiativen für die Einbeziehung der Bürger vor Ort und die Förderung der biologischen Diversität werden ebenfalls in der weiteren Projektentwicklung im Dialog mit den lokalen Interessensgruppen erörtert.  

Alexander Rothenanger, Global Director of IPP bei BayWa r.e., kommentiert: „Es freut uns sehr, dass wir mit Rueda Sur unser IPP-Portfolio weiter ausbauen können. Wir kommen unserem Ziel, dieses Jahr circa 2 GW zu erreichen, damit einen großen Schritt näher. Die Kombination verschiedener Technologien und Energiequellen wie in diesem Projekt ist immer eine komplexe, aber wichtige Herausforderung, die gleichzeitig einen echten Mehrwert für unser diversifiziertes Portfolio schafft.”

Matthias Taft, CEO der BayWa r.e., ergänzt: „Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir vor 21 Jahren La Muela, unseren ersten Windpark in Spanien, mit 99 MW realisiert haben – damals ein echtes Pionierprojekt. Wenn ich mir Rueda Sur mit seiner innovativen Technologiekombination anschaue, bin ich stolz darauf, wie weit wir gekommen sind. Ich bin sicher, dass sich die Technologien für Erneuerbare Energien in den nächsten Jahren noch deutlich weiterentwickeln werden - und dass diese noch ein beachtliches Potenzial bergen, das es zu erschließen gilt.”

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Karin Kreuzer
Global Communications Manager
BayWa r.e. AG
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