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Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl

Ein Projekt von BayWa r.e.

BayWa r.e. plant die Errichtung von zwei Windenergieanlagen in der "Fuchshöhl", südwestlich der Stadt Bad Camberg an der Autobahn A3. In dem Gebiet befinden sich derzeit noch zwei ältere Anlagen, die im Rahmen eines sogenannten "Repowering" durch moderne, leistungsstärkere Neuanlagen ersetzt werden sollen. Dank technischer Innovationen kann auf diese Weise deutlich mehr Ökostrom produziert werden, ohne weitere Flächen in Anspruch nehmen zu müssen.

Um die Eignung der geplanten Standorte für die neuen Anlagen festzustellen, wurden im bisherigen Planungsprozess bereits umfangreiche Gutachten erstellt. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wird nun geprüft, ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer Genehmigung gegeben sind.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Anzahl der Windenergieanlagen
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Die ausgewiesene Fläche bietet Platz für 2 Windenergieanlagen.

Gesamthöhe
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Die Gesamthöhe der Anlagen beläuft sich auf jeweils ca. 247 m vom Boden bis zur Rotorblattspitze. Der Rotor selbst hat einen Durchmesser von 160 m.

Gesamtleistung
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Die Generatorleistung je Windenergieanlage beträgt 5,56 MW.

Produzierte Strommenge
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Mit jeder errichteten Windenergieanlage am geplanten Standort können etwa 3200 deutsche Durchschnittshaushalte mit Ökostrom versorgt werden.

Neuigkeiten zum Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl

Sommer/Herbst 2024

Laufendes Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz

Winter 2024

Genehmigungserteilung

Winter 2025

Baubeginn der Infrastruktur einschließlich Zuwegung und Kabeltrasse

Winter 2026

Inbetriebnahme des Windparks

Allgemeine Informationen zum Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl

  • Potenzialfläche

    Der Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl wird innerhalb des ausgewiesenen Windvorranggebietes östlich der Autobahn A3 und der angrenzenden ICE-Schnellfahrstrecke errichtet. Dabei handelt es sich um landwirtschaftliche Flächen, die zum Teil bereits zur Windenergiegewinnung genutzt werden.

    Der Abstand zu den nächstgelegenen Wohngebieten beträgt 1,2 km zur Gemeinde Hünstetten (Ortsteil Wallrabenstein) sowie über 1,6 km zur Stadt Bad Camberg.

    Übersichtskarte

  • Projektplanung

    Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum fertigen Windpark ist die Erteilung einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (kurz BImSchG).

    Bevor diese beantragt werden kann, muss das Projektgebiet in einer umfangreichen Planungs- und Vorbereitungsphase umfassend untersucht werden. Für den Standort Bad Camberg wurden neben Gutachten zu Schall- und Schattenimmissionen bereits Untersuchungen zu natur- und artenschutzrechtlichen Themen durchgeführt sowie sicherheits- und bautechnische Belange geprüft. 

    Die Ergebnisse wurden bei der zuständigen Behörde eingereicht, die nun im Rahmen des Genehmgiungsverfahrens nach BImSchG prüft, ob alle Bedingungen für die Erteilung einer Genehmigung erfüllt sind. Dies geschieht unter Beteiligung der Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange.

    Wenn die Genehmigung nach Abschluss der Anhörungen erteilt wird, können die Vorbereitungen für den Bau getroffen werden.

  • Mehrwert für die Gemeinden

    Wir möchten Gemeinden am Erfolg unseres Windparks teilhaben lassen und bieten daher die freiwillige Abgabe nach § 6 EEG 2023 an. Der Gesetzgeber hat hier die Möglichkeit geschaffen, Kommunen am Ertrag der Windenergieanlagen finanziell zu beteiligen. In einem Umkreis von 2.500 m um die errichteten Windenergieanlagen können Gemeinden mit bis zu 0,2 ct/kWh des tatsächlich eingespeisten Stroms vergütet werden. 

    BayWa r.e. hat sich stets für eine solche Regelung eingesetzt und bietet daher auch im Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl diese Form der Beteiligung an.

  • Schallemissionen

    Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu Schallemmissionen konnte durch ein unabhängiges Gutachterbüro bestätigt werden. Maßgeblich ist hier die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm).

    Aufgrund des ausreichenden Abstandes zur Wohnbebauung sind keine Belastungen für die Einwohner zu erwarten.

  • Schattenwurf

    Der durch Windenergieanlagen erzeugte Schattenwurf darf an einem Wohnhaus täglich nicht mehr als 30 Minuten und jährlich in Summe nicht mehr als 30 Stunden betragen.

    Für den Standort des geplanten Windparks hat das entsprechende Fachgutachten ergeben, dass geringfügige Überschreitungen an vereinzelten Standorten möglich sind.

    Daher werden wir unsere Windenergieanlagen mit Schattenwurfmodulen ausstatten, die bei Überschreitung der Grenzwerte zur temporären Abschaltung der Windenergieanlage führen.

Häufig gestellte Fragen zum Windpark Bad Camberg - Fuchshöhl

  • Wie wird sich die aktuelle Flächennutzung durch den Windpark verändern?

    Die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen bleibt größtenteils erhalten.

    Der größte Teil des Eingriffs erfolgt während der Bauphase, da temporäre Lager- und Montageflächen benötigt werden sowie eine geeignete Zuwegung für die Andienung der Baustelle errichtet werden muss.

    Während der eigentlichen Betriebsphase beschränkt sich die in Anspruch genommene Fläche auf das Fundament der Anlagen und eine Stellfläche für eventuelle Wartungsarbeiten.

  • Warum wurde gerade dieser Standort für die Errichtung der Windenergieanlagen gewählt?

    Eine grundsätzliche Eignung war aufgrund der Ausweisung als Windvorranggebiet und die bisherige Nutzung als Windenergiestandort bereits bekannt. Die im Rahmen der vorbereitenden Planung erhobenen Daten konnten dies bestätigen.

    Die ausreichende Entfernung zu umliegenden Wohngebieten bedeutet zudem sehr geringe Auswirkungen auf die Bevölkerung.

  • Warum werden die bestehenden Anlagen ersetzt?

    Die derzeitigen Anlagen wurden im Jahre 2006 in Betrieb genommen und neigen sich daher dem Ende ihrer Nutzungsdauer zu.

    Durch das Repowering wird der Standort auf den neuesten Stand der Technik gebracht und die Menge an erzeugtem Ökostrom bei gleicher Anlagenanzahl um ein Vielfaches erhöht.

  • Gibt es am Standort genügend Wind?

    Ja. Mit Hilfe der erstellten Gutachten konnte nachgewiesen werden, dass die vorliegenden Windbedingungen eine wirtschaftliche Energieerzeugung zulassen.

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