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Windpark Bedesbach

Ein Projekt von BayWa r.e.

Windpark Bedesbach

BayWa r.e. hat die Projektrechte für den Windpark Bedesbach Anfang 2016 übernommen und im Frühjahr 2017 die Genehmigungen für das Projekt erhalten.
Im Windpark Bedesbach wurden fünf Windenergieanlagen des Herstellers Vestas mit einer Nabenhöhe von 149m und einer Leistung von jeweils 3,45 MW errichtet. Die Gesamthöhe der Windenergieanlagen beträgt 212m bzw. 217m bei den beiden südlichen Standorten. 

Die Standorte liegen auf einem Höhenzug mit einer Geländehöhe von 330 m bis 398 m über NN. Mit der Turmhöhe von 149m erreichen die Windenergieanlagen einen laminaren stabilen Strömungsbereich im Windprofil, sodass solide Erträge für bilanziell über 14.000 Zwei-Personen-Haushalte erzielt werden.

Standort

Der Windpark Bedesbach befindet sich in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan in den Ortsgemeinden Ulmet, Bedesbach und Altenglan. Es handelt sich um fünf Standorte, die sich in einer ausgewiesenen Konzentrationszone für Windenergie gemäß Flächennutzungsplan befinden. Die Standorte befinden sich westlich der bestehenden drei Windenergieanlagen bei Welchweiler. Drei Standorte liegen im Gemeindegebiet von Bedesbach, ein Standort im Gemeindegebiet von Ulmet und ein Standort im Gemeindegebiet von Altenglan.

Hier findet das Windparkfest am 16.10. statt:

Windpark im Gebiet Bedesbach

Jede bauliche Errichtung stellt einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar. Es war uns daher besonders wichtig, mit großer Sorgfalt vorzugehen und entsprechend sensibel mit der Tier- und Pflanzenwelt umzugehen.

Was wurde getan, um den Eingriff möglichst gering zu halten?

Die Zufahrt erfolgte weitestgehend über bestehende Wirtschaftswege, die dafür lediglich ausgebaut wurden. Zwei der fünf Anlagenstandorte befanden sich auf Acker- bzw. Wiesenflächen, drei in forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Durch den Einsatz spezieller Transportfahrzeuge – sogenannte Selbstfahrer – wurden die Kurvenradien und damit der Eingriff auf ein Mindestmaß reduziert. Temporäre Bauflächen, die nur für die Errichtung der Windenergieanlagen notwendig waren, wurden nach vollständiger Errichtung des Windparks wieder zurückgebaut und größtenteils wieder aufgeforstet. Darüber hinaus wurden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt:

Weitere Ausgleichmaßnahmen in unmittelbarer Umgebung

Für den Windpark wurden sehr umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, die zum einen den Eingriff der Rodung (ca. 2,8 ha) kompensierten und zum anderen artenschutzrechtlich wirksam sind.

Unter anderem wurden folgende Maßnahmen in Ulmet, Bedesbach und Altenglan umgesetzt:

  • 1,3 ha Wiederaufforstung mit Douglasien, Elsbeere, Winterlinden, Esskastanien 
  • 4,4 ha Neuaufforstung mit heimischen standortgerechten Laubbaumarten, (Traubeneiche, Winterlinde, Esskastanie, Elsbeere etc.)
  • 3,1 ha Waldumbau von Nadelholzbeständen in laubholzreiche Mischbestände durch sogenannten „Voranbau“ (Unterpflanzung der Nadelholzbestände mit Laubhölzern)
  • 22 Biotopbäume wurden in einem ca. 110-jährigen Eichenmischwald gesichert und geschützt.

Effektiv betrugt die Rodungsfläche nach Wiederaufforstung der temporären Bauflächen ca. 1,5 ha. Dafür wurde mit 4,4 ha jedoch fast die dreifache Fläche an neuem Laubwald angelegt und zudem 3,1 ha Nadelholzbestände in höherwertige und weniger anfällige Mischbestände überführt. Dazu kamen nochmals die dauerhafte Sicherung von 22 Biotopbäumen zum Ausgleich von Biotopfunktionen.

Der Windpark verfügte am Ende über ca. 2,9 ha mehr Wald als vorher.

Sind die Windverhältnisse dort gut?

Die Standorte liegen auf einem Höhenzug mit einer Geländehöhe von 330 m bis 398 m über NN. In Kombination mit der Turmhöhe von 149 m erreichen die Windenergieanlagen damit ein Höhenprofil, sodass solide Erträge erzielt werden.

Windenergie in Rheinland-Pfalz 

Bereits 1990 ging in der Eifel die erste Windenergieanlage in Betrieb und seither entwickelte sich die rheinland-pfälzische Windindustrie stetig weiter. So wurde im Jahr 2014 eine Windenergieleistung von 462 MW installiert, was im Bundesländervergleich ein Spitzenwert darstellt. In Rheinland-Pfalz werden rund 50 Prozent des Stroms durch Erneuerbare Energien erzeugt. Davon erbringt Windenergie jährlich über 5.000 MW, d.h. etwa ein Drittel der landesweiten Stromerzeugung entspringt der Windenergie. Im vergangenen Jahr 2017 wurden 82 neue Windenergieanlagen mit 245 MW installierter Leistung gebaut. Insgesamt drehen sich heute in Rheinland-Pfalz 1.690 Windenergieanlagen und erzeugen sauberen Strom. Mehr erfahren Bis 2030 soll damit der Stromverbrauch bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden, davon rund zwei Drittel aus Windenergie. Mehr erfahren

Inhalt
    Kontakt
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    Jan Gombault
    Projektentwickler
    BayWa r.e. Wind GmbH
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    Raphael Lohrer
    Ansprechpartner Presse
    BayWa r.e. AG
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