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Windpark Elm

Ein Projekt von BayWa r.e.

Der Windpark Elm soll südlich des Bremervörder Ortsteils Elm entstehen. Die Flächenigentümer und die BayWa r.e. als verantwortlicher Projektentwickler konnten eine Einigung für die Realisierung dieses Projektes erzielen - gemeinsam wollen wir nun sowohl mit den politischen Entscheidungsträgern die planungsrechtliche Grundlage schaffen als auch das Verständnis für unser Vorhaben in der Öffentlichkeit stärken.

Das Windparkprojekt Elm befindet sich am Anfang der Planung. Somit stehen noch einige Entscheidungen und Gutachten aus. Die folgenden Kennzahlen geben hierdurch lediglich den aktuellen Stand der Planung wieder und können sich im Laufe des Entwicklungsprozesses zukünftig noch verändern.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Anzahl der Windenergieanlagen
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Auf der geplanten Fläche finden bis zu 8 Windenergieanlagen Platz.

Gesamthöhe
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Wir planen mit Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von bis zu 270 Metern. Der genaue Anlagentyp und die entsprechende Höhe werden im Laufe der Projektentwicklung entschieden.

Gesamtleistung
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Die gesamte Parkleistung wird sich auf ca. 54 Megawatt belaufen. Jede einzelne Windenergieanlage erzeugt jährlich etwa 20.000 MWh grünen Strom.

Bilanzieller Strombedarf
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Der Windpark Elm wird bilanziell den Strombedarf für ca. 48.000 4-Personen-Haushalte aufbringen.

Bürgerinformationsveranstaltung am 1. März 2024

Freitag, den 1. März 2024, ab 16 bis 19 Uhr findet in Schomaker‘s Landgasthof in Elm eine Bürgerinformationsveranstaltung statt.

Lernen Sie das Projektteam kennen und erhalten Sie im persönlichen Austausch einen Überblick über das Vorhaben und den aktuellen Stand der Planung. Erfahren Sie an unseren Themenständen von Expertinnen und Experten, wie z. B. Natur- und Artenschutz oder Schall und Schatten bei der Planung berücksichtigt werden und welche Vorteile ein Windpark für Sie persönlich haben kann. 

  • Potenzialfläche

    Die Windparkfläche Elm liegt südlich des Ortsteils Elm.
    Abgegrenzt wird die Potentialfläche von der Wohnbebauung der Ortschaften, bzw. Ortsteile Westenholz im Westen, Elm im Norden, Hohenmoor im Osten, sowie Horner Moor im Südwesten.

    Ebenso sind die Wälder "Elmer Hinterholz“ und der Wald in Richtung Hesedorf eine natürliche Abgrenzung des Gebietes. Eine Teilfläche im Norden innerhalb des Potentialgebietes stellt Wald dar, wird aber nach aktuellem Stand keine Anlagenstandorte beinhalten.

    Zu den umliegenden Siedlungen wird ein Abstand von 800 Metern eingehalten - dies entspricht mehr als der dreifachen max. möglichen Gesamthöhe der Windenergieanlagen.

    Übersichtskarte

  • Projektplanung

    Es ist ein langer Weg von der Projektidee zum eigentlichen Windpark - eine gute Planung ist wichtig!

    Unsere nächsten Schritte werden sein:

    • Fortführung der Gespräche mit den zuständigen Planungsgebern der Stadt Bremervörde sowie dem Landkreis Rotenburg (Wümme). Zur Erlangung des Planungsrechts soll das Windparkvorhaben Elm als Vorranggebiet im Regionalen Raumordnungsprogramm Rotenburg (Wümme) ausgewiesen werden. Auf dieser Planungsebene wird festgelegt, wie die räumliche Entwicklung im Landkreis verwirklicht werden soll.
       
    • Beauftragung eines Windgutachtens sowie einer Kartierung durch einen externe Gutachter. 
       
    • Besteht erst einmal Planungsrecht stellen wir einen Bauantrag nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Die dafür benötigten Dokumente bereiten wir vor und beauftragen zudem weitere relevante Gutachten u.a. zu den Themen Schall und Schatten. Auch weiter Auswirkungen auf Mensch und Natur werden erfasst um dann ggf. Maßnahmen zur Kompensation ergreifen zu können.
       
    • Im Rahmen des Genehmigungsverfahren nach BImSchG werden sich neben den  Fachbehörden, auch Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit einbringen können.    
  • Gemeindebeteiligung & BayWa r.e. Bürgerstromtarif

    Neben der Erzeugung von grünem Strom in der Region bietet der Windpark noch weitere Vorteile:

    •  BayWa r.e. bietet allen Haushalten im Umkreis von 2.500 Metern zum Windpark den BayWa r.e. Bürgerstromtarif an. Dieser Tarif hat über die gesamte Laufzeit des Windparks Bestand und liegt garantiert 10 % unter dem Tarif des örtlichen Grundversorgers.
       
    • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 ermöglicht es uns, umliegende Kommunen in einem Umkreis von 2.500 Meter um die jeweiligen Wind- energieanlagen an den Erträgen des Windparks zu beteiligen. Wir möchten selbstverständlich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und den betroffenen Kommunen 0,2 ct/kWh zugutekommen lassen – nicht zweckgebunden und ohne jede Gegenleistung.

Zeitplan

Frühjahr 2025

Voraussichtliches Inkrafttreten der 2. Änderung des Regionalen Raumordnungsplans 2020 des Landkreises Rotenburg (Wümme)

Sommer 2025

Einreichung des Bauantrages nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)

Frühjahr 2027

Baubeginn der Windenergieanlagen

Sommer 2028

Inbetriebnahme der letzten Windenergieanlage

Wir stellen unser Projekt-Team vor!

Das Projekt-Team für den Windpark Elm besteht aus engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der BayWa r.e. Wind GmbH, welche mit ihrem Fachwissen an der Verwirklichung unserer Vision arbeiten.

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Mirko Adolf

Projektleiter Greenfield & Repowering

  • Über Mirko

  • Als Projektleiter im Bereich Greenfield übernehme ich die Entwicklung eines neuen Projektes - von der Vertragsverhandlung mit den Grundstückseigentümern über die Abstimmung mit den Gemeinden sowie den zuständigen Behörden der Raumordnung bis zur Kommunikation mit den Menschen vor Ort.

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Michael Münster

Teamleiter Greenfield & Repowering

  • Über Michael

  • Als Teamleiter Greenfield und Repowering kommuniziere ich innerhalb unseres Projektteams die nächsten Schritte. 

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Jessica Rüdiger

Projektassistentin Greenfield & Repowering

  • Über Jessica

  • Als Projektassistentin im Team Greenfield & Repowering kümmere ich mich hauptsächlich um die Organisation von Veranstaltungen und das Vertragsmanagement.

Häufig gestellte Fragen zum Windpark Elm

  • Wie wird der Windpark Elm die aktuelle Flächennutzung beeinflussen?

    Der Windpark Elm soll auf Flächen entstehen, die aktuell hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt werden. 

    Während der Betriebsphase des Windparks gibt es Bereiche, die keine landwirtschaftlichen Nutzungen zulassen, wie Fundamente, Freiflächen und Wege. 

    Nach der Betriebsphase sollen die Fundamente entfernt und wieder verfüllt werden. Freiflächen und Wege sollen zurückgebaut werden. Die Flächen sollen wieder für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. 

  • Lässt sich die aktuelle Flächennutzung mit dem Betrieb von Windenergieanlagen kombinieren?

    Aktuell werden die Flächen im Projektgebiet für den Windpark Elm landwirtschaftlich als Grünland und Ackerfläche genutzt. Diese Nutzung kann weiterhin erfolgen, mit Ausnahme der Flächenanteile, die für die Dauer des Betriebs mit Fundament und Windenergieanlage belegt sind.

  • Was wird getan, um den Eingriff möglichst gering zu halten?

    Unser Ziel ist es, möglichst wenig in den Naturhaushalt der Fläche einzugreifen. Dafür entwickeln wir besonders frühzeitig ein Wegekonzept, das vorhandene Wirtschaftswege einbindet.

    Dort, wo neue Wege gebaut werden müssen, um die Standorte der Windenergieanlagen in der Bauphase und später zur Wartung zu erreichen, stimmen wir uns eng mit den Verpächter:innen und Bewirtschafter:innen ab, um die Bedürfnisse und Besonderheiten vor Ort möglichst weitgehend zu berücksichtigen. 

    Wenn das letzte Windrad errichtet ist, bauen wir all die Wege wieder zurück, die für die Betriebsphase nicht mehr benötigt werden. Für die Zufahrt der Servicefahrzeuge zu den Windenergieanlagen ist dann eine einfache Zuwegung ausreichend. Insbesondere die Wege und großen Kurvenradien, speziell für den Transport der langen Rotorblätter, werden nur temporär benötigt und können nach der Fertigstellung zurückgebaut werden.

  • Welche Windverhältnisse liegen in Elm vor?

    Das Projektgebiet Elm zeichnet sich durch gute bis sehr gute Windverhältnisse aus. Ein erstes internes Gutachten weist mittlere Windgeschwindigkeiten von 6,8 - 7,1 m/s auf Nabenhöhe (je nach Bauhöhe) auf.

    Der Wind weht hauptsächlich aus südwestlicher Richtung, so dass die Windenergieanlagen überwiegend gut im Wind stehen. Sie lassen sich damit wirtschaftlich betreiben und können einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.

  • Was bedeutet das "Wind-an-Land"- Gesetz für den Landkreis Rotenburg (Wümme)?

    Der Landkreis Rotenburg (Wümme) hat bisher einen Flächenanteil von 0,94 %  für Windenergie zur Verfügung gestellt.

    Gemäß den Vorgaben des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz und der veröffentlichten Flächenbedarfsberechnung hat der Landkreis Rotenburg (Wümme) bis 2026 einen Flächenanteil von 4,00 %  auszuweisen, also mehr als das vierfache der derzeitig realisierten Flächen. 

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