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Windpark Fuchswinkel - Heidenau

Ein Projekt von BayWa r.e.

BayWa r.e. plant parallel zur Entwicklung des Windparks Kronsbusch-Wistedt  einen weiteren Windpark in der Samtgemeinde Tostedt. Beginnend auf Höhe der Biogasanlage erstreckt sich das Projektgebiet des Windpark Fuchswinkel-Heidenau entlang der Straße Fuchswinkel in Richtung Vaerloh, sowie westlich in Richtung Herwigshof (Landkreis Rotenburg Wümme). Die Eigentümer:innen der nördlichen Teilfläche sind mit BayWa r.e. übereingekommen, diese Projektidee gemeinsam zu realisieren. Gespräche mit weiteren Grundbesitzer:innen werden folgen, um - wenn möglich und gewünscht - die Projektfläche noch zu vergrößern.

Das Projekt Fuchswinkel steht noch ganz am Anfang seines Entwicklungsprozesses, so dass belastbare Aussagen zu Größe, Anlagenanzahl und -leistung nur schwer zu treffen sind. Nach den derzeitigen Planungen können folgende Eckpunkte benannt werden:

Das Projekt Fuchswinkel steht noch ganz am Anfang seines Entwicklungsprozesses, so dass belastbare Aussagen zu Größe, Anlagenanzahl und -leistung nur schwer zu treffen sind. Nach den derzeitigen Planungen können folgende Eckpunkte benannt werden:

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Anzahl der Windenergieanlagen
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5 Windenergieanlagen könnten an dem derzeit geplanten Standort entstehen.

Gesamthöhe
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Die Windenergieanlagen haben eine Gesamthöhe von ca. 200-250 m.

Gesamtleistung
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Die Gesamtleistung des Windparks wird ca. 28 Megawatt betragen.

Grünstrom je Anlage und Jahr
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Jede der Windenergieanlagen kann an diesem Standort zwischen 14.000 und 17.000 MWh Grünstrom jährlich erzeugen.

Bilanzieller Strombedarf
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Eine einzige Windenergieanlage deckt bilanziell den Strombedarf von über 4.300 durchschnittlichen deutschen Haushalten.

Neuigkeiten vom Windpark Fuchswinkel-Heidenau

Faunistische Kartierungen in der Fläche

Gutachter begehen im Rahmen von Bestandserfassungen die Fläche und dokumentieren über den Zeitraum von einem Jahr vorkommende Arten wie beispielsweise Fledermäuse und Vögel.

Nächster Schritt der Flächenausweisung des Landkreis Harburg

Im ersten Vorentwurf des Regionalen Raumordnungsplan ist die geplante Fläche enthalten. Die finale Entscheidung über die ausgewiesenen Windenergie-Gebiete wird im letzten Jahresquartal erwartet.

Bürgerinformationsveranstaltung

Anwohner:innen konnten sich einen Überblick verschaffen, wie das Projektvorhaben aussieht und hatten die Möglichkeit, offene Fragen direkt mit dem Projektteam der BayWa r.e. zu klären.

  • Potenzialfläche

    Der Windpark Fuchswinkel wird entlang der Verbindungsstraße (Fuchswinkel) von Heidenau nach Vaerloh geplant. Das Projektgebiet liegt westlich dieser Verbindungsstraße und grenzt in westlicher Richtung an den Landkreis Rotenburg (Wümme). Aktuell werden die Flächen überwiegend als Wiese genutzt.
    Zwischen den beiden Biogasanlagen Fuchswinkel und Vaerloh soll hier auf einer Fläche von ca. 94 Hektar mit dem Bau von Windenergieanlagen ein weiterer wichtiger Beitrag zur Energiewende realisiert werden.

    In der Projektplanung halten wir einen Abstand der Windenergieanlagen zu umliegenden Siedlungen von mindestens 720 m ein. Ein besonderes Augenmerk in diesem Projekt legen wir auf die Belange des Naturschutzes. Insbesondere die Naturschutzgebiete Tister Bauernmoor, Ekelmoor, sowie Großes Everstorfer Moor und Bahrenbruchsmoor müssen sensibel berücksichtigt werden.

    Übersichtskarte

  • Projektplanung

    Bevor sich das erste Windrad im Fuchswinkel dreht, sind noch viele Gespräche zu führen, umfangreiche Gutachten zu erstellen und daraus eine gute Planung abzuleiten. Ziel ist es, grünen Strom für viele tausend Haushalte zu erzeugen und damit einen wertvollen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über die geplanten nächsten Schritte: 

    • Gespräche mit den zuständigen Planungsgeber:innen der Gemeinde Heidenau, der Samtgemeinde Tostedt und des Landkreises Harburg: Wir benötigen für die weitere Projektentwicklung Planungsrecht und streben die Ausweisung der Projektfläche Fuchswinkel als Vorranggebiet für Windenergie im Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Harburg an.
    • Natur- und Artenschutzrechtliches Gutachten: Insbesondere die möglichen Auswirkungen auf die angrenzenden Moorgebiete (Naturschutzgebiete) werden extern beurteilt und begutachtet. Gutachter:innen bewerten ebenfalls Maßnahmen zur Kompensation für Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild. Die Kartierungen sollen im Frühjahr 2023 starten.
    • Detailplanung Windpark Fuchswinkel: Im Rahmen der nächsten Planungen wird der konkrete Anlagentyp ausgewählt und die genauen Standorte festgelegt. Notwendige Kranstellenflächen und Zuwegungen werden detailgenau geplant.
    • Bauantrag nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG): Zusammenstellung aller benötigten Unterlagen erfolgt, sobald Planungsrecht besteht. Weitere externe Gutachten zu Schall, Schattenwurf, Baugrund und Trinkwasser, Auswirkungen auf Mensch und Natur werden beauftragt.
    • Genehmigungsverfahren nach BImSchG: Alle Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit können sich in diesem Verfahren einbringen.
  • Welche Mehrwerte bietet der Windpark?

    Der Windpark Fuchswinkel soll in der Gemeinde Heidenau entstehen. Es ist uns daher ein großes Anliegen, die Bürger:innen vor Ort mitzunehmen und hier einen Mehrwert zu schaffen - zusätzlich zu dem guten Gefühl, durch die dezentrale Erzeugung von Grünstrom an der Energiewende mitzuwirken und aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Hierzu möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten anbieten:

    • BayWa r.e. Bürgerstrom-Tarif: Alle Anwohner:innen der Gemeinde Heidenau sowie im Umkreis von 2.500 m um den Windpark können Strom über den exklusiven BayWa r.e. - Grünstrom-Tarif beziehen. Dieser Tarif liegt verbindlich 10 % unter dem Tarif des örtlichen Grundversorgers, und das über die gesamte Laufzeit des Windparks.
    • Förderung des regionalen Brauchtums: Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich in der Gemeinde Heidenau eine Stiftung oder ein Verein zur Förderung des regionalen Brauchtums gründet. BayWa r.e. unterstützt diese/n gerne mit einer jährlichen Zustiftung. Ein neues Spielgerät für die KiTa Kinderburg, ein neuer Trikotsatz für die Fußballer des TSV Heidenau, eine Grillfeier für die freiwillige Feuerwehr oder den Angelverein... Die Stifung oder der Verein entscheiden völlig eigenständig und unabhängig, wie die Gelder verwendet und verteilt werden. 
    • Crowdfunding/Schwarmfinanzierung: Wir möchten gerne ein niedrigschwelliges Angebot umsetzen, mit dem sich alle Bürger:innen der Gemeinde Heidenau am finanziellen Erfolg des Windparks Fuchswinkel beteiligen können. Als mögliches Instrument können wir Crowdfunding anbieten, bei dem Anteile ab einem Einlagewert von 500 Euro erworben werden können. Weitere Informationen hierzu folgen, sobald die Projektentwicklung weiter vorangeschritten ist.

Wir stellen unser Projekt-Team vor!

Das Projekt-Team für den Windpark Fuchswinkel besteht aus engagierten Mitarbeiter:innen der BayWa r.e. Wind GmbH, welche mit ihrem Fachwissen an der Verwirklichung unserer Vision arbeiten.

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Anika Kraft

Projektleiterin Greenfield & Repowering

  • Über Anika

  • Als Projektleiterin verantworte ich im Greenfield die Entwicklung eines neuen Projektes - von der Vertragsverhandlung mit den Grundstückseigentümer:innen über die Abstimmung mit den Gemeinden sowie den zuständigen Behörden der Raumordnung bis zur Kommunikation mit den Bürger:innen vor Ort.

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Michael Münster

Teamleiter Greenfield & Repowering

  • Über Michael

  • Als Teamleiter Greenfield und Repowering kommuniziere ich innerhalb unseres Projektteams die nächsten Schritte. 

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Jessica Rüdiger

Projektassistentin Greenfield & Repowering

  • Über Jessica

  • Als Projektassistentin im Team Greenfield & Repowering kümmere ich mich hauptsächlich um die Organisation von Veranstaltungen und das Vertragsmanagement.

Häufig gestellte Fragen zum Windpark Fuchswinkel - Heidenau

  • Lässt sich die aktuelle Flächennutzung mit dem Betrieb von Windenergieanlagen kombinieren?

    Aktuell werden die Flächen im Projektgebiet für den Windpark Fuchswinkel landwirtschaftlich als Grünland und Ackerfläche sowie als Freilandhaltung zur Gänsezucht genutzt. Diese Nutzung kann weiterhin erfolgen, mit Ausnahme der Flächenanteile, die für die Dauer des Betriebs mit Fundament und Windenergieanlage belegt sind.

  • Welche Windverhältnisse liegen in Heidenau vor?

    Das Projektgebiet Fuchswinkel zeichnet sich durch gute bis sehr gute Windverhältnisse aus. Ein erstes internes Gutachten weist mittlere Windgeschwindigkeiten von 6,4 bis 7,0 m/s auf Nabenhöhe (je nach Bauhöhe) auf. Der Wind weht hauptsächlich aus südwestlicher Richtung, so dass die Windenergieanlagen überwiegend gut im Wind stehen. Sie lassen sich damit wirtschaftlich betreiben und können einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.

  • Wie sind die rechtlichen Rahmenbedinungen und was bedeutet dies für den Landkreis Harburg?

    Der Bund hat mit dem "Wind-an-Land"-Gesetz wesentliche Regelungen zum Klimaschutz und der Energiewende auf den Weg gebracht. Insbesondere die verbindlichen Zielvorgaben für die Länder, in Summe 2% der Bundesfläche als Vorranggebiete für Windenergie bis Ende 2032 zur Verfügung zu stellen, macht die Ausweisung weiterer Flächen notwendig. Die niedersächsische Landesregierung nimmt nun die Landkreise in die Pflicht und hat ihrerseits verbindliche Ziele für jeden einzelnen Landkreis definiert, die zudem noch 6 Jahre früher, also bis Ende 2026, erreicht sein müssen. Dem Landkreis Harburg wurde ein Ziel von 3,18 % der Kreisfläche zur Nutzung für Windenergie aufgegeben. Da im derzeit gültigen Regionalen Raumordnungsprogramm lediglich 0,45 % ausgewiesen sind, ist hier eine Versiebenfachung notwendig. Es besteht also dringender Handlungsbedarf auf Landkreisebene, um den von der Bundesregierung beschlossenen Energiewandel umzusetzen und die Vorgaben zu erfüllen.

  • Warum ist der Bau des Windparks Fuchswinkel sinnvoll?

    Aus verschiedenen Gründen eignet sich das Projektgebiet Fuchswinkel planerisch als Konzentrationsfläche für Windenergie. So werden ausreichend große Abstände von mindestens der dreifachen Anlagenhöhe zu jeglicher Wohnbebauung eingehalten. Außerdem stellen die beiden Biogasanlagen eine optische Vorbelastung dar, die eine zusätzliche Nutzung der Fläche für Windenergie begünstigt. Die Werthaltigkeit des Landschaftsbildes zeigt sich vor allem in den angrenzenden Naturschutzgebieten, die von der Windenergienutzung unberührt bleiben. Positiv zu bewerten ist ebenfalls, dass der Betrieb von Windenergieanlagen mit der derzeitigen landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen sehr gut kombinierbar ist.
     

  • Was wird getan, um den Eingriff möglichst gering zu halten?

    Unser Ziel ist es, möglichst wenig in den Naturhaushalt der Fläche einzugreifen. Dafür entwickeln wir besonders frühzeitig ein Wegekonzept, das vorhandene Wirtschaftswege sowie die Straße Fuchswinkel einbindet. Dort, wo neue Wege gebaut werden müssen, um die Standorte der Windenergieanlagen in der Bauphase und später zur Wartung zu erreichen, stimmen wir uns eng mit den Verpächter:innen und Bewirtschafter:innen ab, um die Bedürfnisse und Besonderheiten vor Ort möglichst weitgehend zu berücksichtigen. 
    Wenn das letzte Windrad errichtet ist, bauen wir all die Wege wieder zurück, die für die Betriebsphase nicht mehr benötigt werden. Für die Zufahrt der Servicefahrzeuge zu den Windenergieanlagen ist dann eine einfache Zuwegung ausreichend. Insbesondere die Wege und großen Kurvenradien, speziell für den Transport der langen Rotorblätter, werden nur temporär benötigt und können nach der Fertigstellung zurückgebaut werden.
     

  • Wird es Ausgleichsmaßnahmen in unmittelbarer Umgebung geben?

    Grundsätzlich obliegt es gemäß Bundesnaturschutzgesetz den Verursacher:innen bei Eingriffen in die Natur und Landwirtschaft unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landwirtschaftspflege auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder zu ersetzen (Ersatzmaßnahmen). Umweltgutacher:innen dokumentieren mögliche Eingriffe und arbeiten geeignete Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen aus. Ein besonderer Augenmerk liegt hierbei auf dem Schutz und Erhalt der Naturschutzgebiete Großes Everstorfer Moor, Bahrenbruchsmoor, Tister Bauernmoor und Ekelmoor. Die finalen Kompensationsmaßnahmen sollen möglichst vor Ort erfolgen und werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

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