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Windpark Hemer

Ein Projekt von BayWa r.e.

Windpark Hemer

BayWa r.e. hat die Projektrechte im Dezember 2015 für den Windpark Hemer Balve übernommen.

Die notwendigen Kartierungen für das Projekt sind nahezu abgeschlossen. Es ist geplant, in diesem Jahr den Antrag auf Genehmigung für sechs Anlagen im Windpark Hemer einzureichen.

Die Anlagen werden ca. 85.000 MWh grünen Strom pro Jahr erzeugen – das entspricht dem jährlichen Strombedarf von über 28.000 2-Personen-Haushalten. Das wiederum macht einen Anteil von ca. 14,5 % aller Haushalte im Märkischen Kreis aus.

Mit dem Windpark Rendite erwirtschaften – Crowdfunding für die Bürger in Hemer

Im Projekt Hemer hat die BayWa r.e. Wind GmbH den Bürgern vor Ort die individuelle Beteiligung durch ein Crowdfunding ermöglicht.

Bei einem Crowdfunding können Firmen oder Personen, die ein Projekt umsetzen wollen, finanzielle Mittel generieren. Im Rahmen dessen können sich Privatpersonen an dem Projekt beteiligen und ihre Investition für das Projekt zur Verfügung stellen. Im Gegenzug wird eine jährliche Rendite an die Investoren ausgezahlt und ihre Investition meist endfällig getilgt.

Die Crowdfunding-Initiative zum Windpark Hemer, die wir den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zur individuellen Beteiligung angeboten hatten, ist seit März 2023 abgeschlossen und wurde zum Laufzeitende getilgt. Die Laufzeit insgesamt betrug drei Jahre, das eingesetzte Kapital von 200.000 Euro, das innerhalb von sechs Monaten zusammenkam, wurde jährlich mit 3,5 Prozent verzinst.

  • Standort

    Die Flächen für den geplanten Windpark Hemer befinden sich in Waldbereichen südlich der Stadt Hemer und westlich von Balve, im Märkischen Kreis. Der Bereich ist im Entwurf des Regionalplanes Arnsberg Räumlicher Teilplan Märkischer Kreis - Kreis Olpe – Siegen als Windenergiebereich dargestellt.
    Der Abstand zu den allgemeinen und reinen Wohngebieten beträgt mehr als 1 km.

  • Projektplan

    Planung und Genehmigung

    Derzeit bereiten wir die Unterlagen für den Genehmigungsantrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vor und planen diesen Anfang 2024 einzureichen. Diesem Prozess geht eine ausgiebige und detaillierte Planungsphase voraus. Bei der Planung werden insbesondere die Abstandskriterien zu Siedlungen eingehalten und schützenswerte Waldbereiche berücksichtigt. Zudem wird die Windparkoptimierung unter Beachtung der Abstände der geplanten Windenergieanlagen untereinander sowie zu bestehenden Anlagen durchgeführt.

    Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG werden alle betroffenen Fachbehörden sowie Träger öffentlicher Belange beteiligt. Dieses Verfahren schließt zudem eine Öffentlichkeitsbeteiligung mit ein.

    Im weiteren Verlauf wird das Projekt von unserem Regionalbüro in Braunschweig betreut.

  • Zeitplan

    Der Zeitplan ist von vielen Faktoren abhängig. Unser Ziel ist es, die Windenergieanlagen so schnell wie möglich ans Netz zu bringen. Ausgehend vom jetzigen Stand erwarten wir, die Genehmigung nach Bundes-Immisionsschutzgesetz (BImSchG) Anfang 2024 einreichen zu können.

    Die Erstellung der erforderlichen Gutachten ist abgeschlossen und befindet sich nun in der Endphase der Überarbeitung.

    Zudem ist es ausschlaggebend, dass eine entsprechende planungsrechtliche Grundlage für den Erhalt der Genehmigung bis zum angestrebten Zeitraum geschaffen wurde.

Windpark im Gebiet der Stadt Hemer

Jede bauliche Errichtung stellt immer eine Veränderung der Natur und Landschaft dar. Es ist uns hierbei besonders wichtig, mit großer Sorgfalt vorzugehen und entsprechend sensibel mit der Tier- und Pflanzenwelt umzugehen.

  • Flächennutzung

    Wofür wird die derzeitige Fläche genutzt? Ist die derzeitige Nutzung mit den Windanlagen kombinierbar?

    Die beplanten Flächen für den Windpark Hemer werden aktuell forstwirtschaftlich genutzt. Eine fortlaufende, forstwirtschaftliche Nutzung ist mit der Gewinnung von Windenergie am Standort möglich.

  • Windverhältnisse

    Sind die Windverhältnisse dort gut?

    Ja, mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6,5 m/s ist ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen am Standort Hemer gegeben.

  • Hintergrund

    Warum ist der Bau eines Windparks dort sinnvoll?

    Die Flächen des geplanten Windparks Hemer erfüllen alle Kriterien zur Errichtung eines Windparks. Somit kann ermöglicht werden, Grünstrom direkt vor Ort zu produzieren und die Energiewende weiter voranzutreiben.

  • Ausgleichsmaßnahmen

    Was wird getan, um den Eingriff möglichst gering zu halten? 

    Neben dem klimaschutzrelevanten Nutzen führt die Realisierung von Windparkprojekten zugleich zur ökologischen Aufwertung der Umgebung des geplanten Windparks.

    Laut BNatSchG ist der Verursacher bei Eingriffen in die Natur und Landschaft dazu verpflichtet, unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder zu ersetzen (Ersatzmaßnahmen).

    Um diese Eingriffe auszugleichen, stimmen wir uns sehr eng mit den Behörden und Kommunen sowie den Grundstückseigentümern vor Ort ab, um geeignete Maßnahmen zu finden und diese umzusetzen.

Testimonial Film

Unser Windpark Obernwohlde in Schleswig-Holstein.
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