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Wir übernehmen Verantwortung

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Unser Engagement

BayWa r.e. hatte sich 2017 das Ziel gesetzt, ab 2018 alle Betriebsaktivitäten CO2-neutral zu gestalten. Dieses Ziel haben wir erreicht, da wir unsere betrieblichen CO2-Emissionen seit Ende 2018 vollständig kompensieren.

Dies war für uns jedoch nur der erste Schritt. Im Jahr 2020 riefen wir mit dem Sustainability Framework 2025 unsere neue Nachhaltigkeitsstrategie ins Leben. Es ist unser Anliegen, unser bestehendes Nachhaltigkeitsengagement – gemäß dem Motto "Beyond Carbon" – über die CO2-Kompensation hinaus auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte zu erweitern.

Darüber hinaus stärkt und fördert das Sustainability Framework 2025 Nachhaltigkeitsinitiativen und -projekte, die von unseren Mitarbeitenden getragen werden und soziale, wirtschaftliche sowie ökologische Ziele verfolgen.

Statement zum Thema Nachhaltigkeit – Matthias Taft, Vorstandsvorsitzender von BayWa r.e.

Unser Sustainability Framework

Unser Sustainability Framework 2025 orientiert sich an den von der Generalversammlung der Vereinten Nationen definierten Nachhaltigkeitszielen (UN Sustainable Development Goals, SDGs). Aus diesen 17 SDGs haben wir zehn priorisierte Ziele ausgewählt, die uns bei allen Unternehmensaktivitäten als Leitlinie dienen und uns darin unterstützen, unseren Beitrag zum Erreichen der globalen UN-Ziele zu leisten.

Unsere priorisierten Nachhaltigkeitsziele

Beyond Carbon

Das Thema Nachhaltigkeit erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der die Bereiche Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden, wohl wissend, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.

Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele wird von interdisziplinären, mitarbeitergeführten Arbeitsgruppen koordiniert und begleitet. Die Arbeitsgruppen, die sich den Themen „Förderung von Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion“, „Förderung von Nachhaltigkeit in unseren Lieferketten“ und „Stärkung der Akzeptanz für Projekte im Bereich Erneuerbare Energien“ widmen, haben bereits mit ihrer Arbeit begonnen.

Ein weiteres Element unserer Nachhaltigkeitsarbeit ist unsere interne Vortragsreihe. Mitarbeitende der BayWa r.e. erhalten Einblicke in die Arbeit führender Wissenschaftler, Aktivistinnen und Politikerinnen und erhalten die Möglichkeit zum Austausch rund um das Thema Nachhaltigkeit. Den Auftakt dieser Reihe machte im Frühjahr 2021 Prof. Rex, Leiter der MOSAiC-Expedition zur Arktis, der von den ersten Ergebnissen dieser Expedition berichtete und eindringlich zu schnellem Handeln gegen den Klimawandel aufrief.

In den kommenden Jahren werden wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie ausbauen und weiterentwickeln. Dabei handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess. Unserem Engagement liegt eine Denk- und Handlungsweise zugrunde, die auf kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Strategie und unserer Geschäftsaktivitäten basiert.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse haben, gemeinsam mit uns Veränderungen voranzutreiben. Falls Sie Fragen oder Feedback haben oder mehr über unsere Nachhaltigkeits-arbeit erfahren möchten, kontaktieren Sie uns.

Wir sind Teil des BayWa Konzerns

...und seines Nachhaltigkeitsengagements

Die BayWa AG hat 2019 eine konzernweite Klimastrategie verabschiedet, in deren Rahmen ambitionierte Zielsetzungen formuliert wurden.

Diese Klimastrategie orientiert sich an den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der Erderwärmung. Eine wichtige Grundlage unserer Arbeit ist der Sonderbericht „Global Warming of 1.5°C“ des Weltklimarats IPCC. In diesem wird zu sofortigen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Reduzierung von CO2-Emissionen aufgerufen, um die Zukunft unseres Planeten in eine positive Richtung zu lenken.

Im Zuge seines Engagements, auf konkrete Nachhaltigkeitsziele hinzuarbeiten, hat sich der BayWa Konzern der Initiative RE100 angeschlossen.

Der RE100 gehören eine Reihe von Unternehmen an, die sich öffentlich zu einer Umstellung ihrer Stromversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien verpflichtet haben. Die BayWa Gruppe, inklusive der BayWa r.e. AG hat dieses Ziel im Jahr 2020 bereits erreicht.

Im zweiten Jahr ihrer Teilnahme hat die BayWa AG bereits eine B-Note im Carbon Disclosure Project (CDP) erhalten und liegt damit europa- und branchenweit über dem Durchschnitt.

Im Jahr 2020 wurde die BayWa AG von den Vereinten Nationen und Bloomberg als einer von „50 Sustainability & Climate Leaders“ ausgezeichnet. Der eigens dazu veröffentlichte Film zeigt, wie die BayWa AG als traditioneller Mischkonzern die Land- und Energiewirtschaft, aber auch den Baustoffsektor mit nachhaltigen Innovationen voranbringt. 

Unser Beitrag zur Klimastrategie

Mit unseren Geschäftsmodellen und unserer Expertise im Bereich der Erneuerbaren Energien trägt BayWa r.e. wesentlich zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der BayWa Gruppe bei.

Seit 2018 werden sämtliche Emissionen der BayWa r.e. Standorte, Fahrzeugflotten und Geschäftsreisen zu 100 Prozent CO₂-kompensiert. Zwischen 2017 und 2020 hat BayWa r.e. 5 GW Erzeugungsleistung durch den Bau von Erneuerbare-Energien-Projekten und die Lieferung von Solarmodulen umgesetzt.

Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen hat für uns oberste Priorität. Daher ermitteln wir regelmäßig weitere Potenziale zur Emissionssenkung und setzen im Rahmen dessen laufend neue Projekte um. BayWa r.e. wird seit 2020 komplett mit Grünstrom versorgt, und Energieeffizienz ist ein integraler Bestandteil unseres Sustainability Frameworks 2025.

Die BayWa Klimastrategie

Unser Fußabdruck

Als Teil des BayWa Konzerns veröffentlichen wir unsere Nachhaltigkeitsdaten – wie etwa den Energieverbrauch und unsere CO2-Emissionen – seit 2015 im Rahmen des jährlichen Nachhaltigkeitsberichts der BayWa AG. Der BayWa Nachhaltigkeitsbericht wird anhand der Standards der international anerkannten Global Reporting Initiative (GRI) erstellt und von unabhängigen externen Auditoren geprüft.

Berichterstattung

Bislang berichten wir alle direkten Emissionen unserer Standorte, Anlagen und Fahrzeugflotten (Scope 1) und die indirekten Emissionen wie Strom-, Heiz- und Kühlverbrauch (Scope 2) sowie unsere durch Reisen verursachten Emissionen (Scope 3.6). Darüber hinaus erweitern wir aktuell den Umfang der zu berichtenden Emissionen um zusätzliche Kategorien aus Scope 3.

Reduktion

Basierend auf den erfassten Daten identifizieren wir Bereiche zur aktiven Reduktion unseres CO2-Abdrucks und legen konkrete Maßnahmen fest, unsere Energieeffizienz zu steigern und damit eine Verringerung der Emissionen zu erreichen. Zu den Maßnahmen, die bereits umgesetzt werden, gehört die Verwendung von LEDs in unseren Niederlassungen und Lagerhäusern, die Umstellung auf 100 Prozent Grünstromversorgung im Jahr 2020 und der sukzessive Umstieg auf eine E-Fahrzeug-Flotte.

Kompensation

Für uns als global agierendes Unternehmen ist es derzeit noch nicht möglich, unsere betrieblichen Aktivitäten komplett CO2-frei zu gestalten. Daher kompensieren wir alle verbleibenden Emissionen unserer Standorte, Fahrzeugflotten und aller Geschäftsreisen, um unsere Auswirkungen auf die Umwelt weiter zu senken. Seit 2018 kompensiert BayWa r.e. seine THG-Emissionen vollständig.

Kompensationsmaßnahmen beruhen auf dem Grundsatz, dass es für das Klima unerheblich ist, wo CO2-Emissionen entstehen oder vermieden werden. So können Emissionen, die an einer Stelle entstehen, an einem anderen, Ort eingespart werden, wo Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen machbar sind und der jeweiligen Region soziale und ökologische Vorteile bieten.

Bei der Auswahl externer Kompensationsprojekte setzen wir auf qualitativ hochwertige Emissionszertifikate verschiedener Projektkategorien und auf unterschiedliche Anbieter. Einige unserer aktuellen Projekte stellen wir in den nachfolgenden Fallstudien vor.

Zusätzlich zur Förderung externer Kompensationsprojekte wollen wir künftig auch unsere eigenen BayWa r.e. Projekte zur CO2-Kompensation entwickeln.

Zusätzlich zur Förderung externer Kompensationsprojekte wollen wir künftig auch unsere eigenen BayWa r.e. Projekte zur CO2-Kompensation entwickeln.

Lesotho: Solar-Kleinanlagen (Solar-Home-System)

In den ländlichen Regionen Lesothos ist der Großteil der Haushalte nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Daher sind die Menschen für die Beleuchtung ihrer Häuser auf Kerzen und Paraffinlampen angewiesen. Diese emittieren bei der Verbrennung nicht nur klimaschädliches CO2, sondern stoßen auch gesundheitsschädliches Kohlenstoffmonoxid aus. Insbesondere die Nutzung von Paraffinlampen im Innenbereich ist für die Familien mit einem hohen gesundheitlichen Risiko verbunden. Aus diesem Grund bietet das Atmosfair-Projekt Zugang zu Solarlampen und Solar-Kleinanlagen (Solar-Home-Systems). Derzeit sind mehrere Hundert Solarsysteme in Betrieb und Atmosfair will zukünftig über 30.000 Haushalte in Lesotho mit Solaranlagen versorgen. Mehr erfahren

Copyright: atmosfair

Kambodscha: Waldschutz

Die Cardamom Rainforest Landscape ist eines der letzten zusammenhängenden Regenwaldgebiete, die es noch in Südostasien gibt, und gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil des Biodiversitäts-Hotspots Hinterindien (Indo-Burma Biodiversity Hotspot). Im Rahmen des Southern Cardamom REDD+ Projekts werden mithilfe weltweit bewährter Praktiken in den Bereichen Waldschutz und Entwicklungsarbeit über 3.000.000 Tonnen an CO2-Emissionen vermieden und 497.000 Hektar tropischer Regenwald im Südwesten Kambodschas geschützt. Dieses Gebiet ist für Ökosystemdienstleistungen, Tierschutz und die Existenz der dortigen Bevölkerung von herausragender Bedeutung. Es dient zudem als wichtigste Wasserscheide, Klimaregulator und Kohlenstoffsenke der Region. Mehr erfahren

Copyright: Everland
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    Kontakt

    Wenn Sie Fragen zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben, kontaktieren Sie uns bitte via sustainability(at)baywa-re.com

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